
Dichtung der Verdammten. Eine Anthologie ukrainischer Dichtung
Buchpräsentation und Gespräch mit Andrii Portnov, Katharina Biegger
Andrii Portnov präsentiert die von ihm herausgegebene Anthologie „Dichtung der Verdammten“ und spricht im Anschluss mit Katharina Biegger über sein Buch. Enikő Dácz moderiert die Veranstaltung.
Dichtung der Verdammten. Eine Anthologie ukrainischer Dichtung
Zur literarischen Landschaft der Ukraine gehörte in der kurzen fruchtbaren Epoche nach dem Ersten Weltkrieg ein Dichterkreis, der sich – dem klassischen europäischen Erbe verpflichtet – als Neoklassiker bezeichnete. Mit dem Ende der Förderung der »multinationalen Sowjetliteraturen« Ende der 20er Jahre wurden die ukrainische Sprache und Kultur Zielscheibe staatlicher Repression und Literaten zu »Verdammten« – auch die Neoklassiker. Der Deutsch-Ukrainer Oswald Burghardt alias Jurij Klen gehörte – mit Maksym Ryl’s’ kyj, Pavlo Fylypovyč, Mykola Zerov und Mychajlo Draj-Chmara – dazu. Mit der jetzt erstmals erschienenen Anthologie Dichtung der Verdammten (zweisprachig deutsch und ukrainisch) wollte Burghardt seinen Weggefährten 1974 ein Denkmal setzen, wozu es aber nicht mehr kam.
Die Veröffentlichung der Anthologie aus seinem Nachlass ist Nataliia Kotenko-Vusatyuk (Kyjiw) und Andrii Portnov (Berlin) zu verdanken.
Gespräch und Lesung
Andrii Portnov, Herausgeber, Berlin
Dr. Katharina Biegger, Potsdam
Moderation: Dr. Enikő Dácz, München
Anmeldung
Um Anmeldung wird gebeten unter:
E-Mail: veranstaltung@historischeskolleg.de
Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit
Haus des Deutschen Ostens, München
Deutsches Kulturforum Östliches Europa, Potsdam
Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas e. V. an der LMU München