Aktuelles

Junior Fellow Johannes Wienand zum Professor in Braunschweig berufen

Dr. Johannes Wienand tritt am 1. April 2018 die Professur für Alte Geschichte an der Technischen Universität Braunschweig an. Derzeit schließt er als Junior Fellow in der Münchner Kaulbach-Villa seine Habilitation zum Thema "Die Politisierung des Todes: Gefallenenbestattung und Epitaphios Logos im demokratischen Athen" ab. Das Historische Kolleg gratuliert Johannes Wienand, der aufgrund der Berufung sein Kollegjahr vorzeitig beenden wird, herzlich zur Ernennung an der TU Braunschweig!

Die vorerst letzte Gelegenheit, den frisch berufenen Professor und sein Forschungsthema in München kennenzulernen, besteht am 23. April 2018 um 19:00 Uhr. An diesem Abend wird Wienand im Historischen Kolleg (Kaulbachstraße 15) über "Die Gefallenenbestattung im demokratischen Athen: Der soldatische Tod als historisches Problem" sprechen. Einlass ist ab 18:30 Uhr, der Eintritt ist – wie immer – frei.

Junior Fellow Dr. Johannes Wienand wurde zum Professor in Braunschweig berufen
Junior Fellow Dr. Johannes Wienand wurde zum Professor in Braunschweig berufen

Anette Schlimm präsentiert ihr Forschungsprojekt in einem Aufsatz im Archiv für Sozialgeschichte

Anette Schlimm, derzeit Junior Fellow am Historischen Kolleg, stellt im aktuellen Band des Archivs für Sozialgeschichte (AfS, Jg. 57, 2017, S. 235–257) erste Erkenntnisse aus ihrem Forschungsprojekt "Übergangsgesellschaften. Politik und Regierung im ländlichen Raum, 1850 bis 1950" vor. In dem Aufsatz mit dem Titel "Formwandel der Politik" geht sie der Frage nach Transformationen des Regierens im ländlichen Raum zwischen der Gründung des Kaiserreichs und dem Ende der Weimarer Republik nach. Das Thema ist Teil ihres Habilitationsprojektes an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Im Rahmen eines Jahresstipendiums ist Anette Schlimm seit Oktober 2017 Fellow am Historischen Kolleg.

Einblicke in ihre Forschungen und die Möglichkeit zur Diskussion ihrer Thesen bietet ihr öffentlicher Vortrag am Montag, 14. Mai, um 19 Uhr in der Kaulbach-Villa. An diesem Abend wird Anette Schlimm zum Thema "Ländliche Kontaktzonen. Akteure und Konflikte des Übergangs im ländlichen Raum (ca. 1850–1950)" referieren. Hierzu ergeht herzliche Einladung.

Anette Schlimm ist derzeit Junior Fellow am Historischen Kolleg. Sie forscht zu Politik und Regierung im ländlichen Raum (1850-1950)
Anette Schlimm ist derzeit Junior Fellow am Historischen Kolleg. Sie forscht zu Politik und Regierung im ländlichen Raum (1850-1950)

Vorträge der Fellows des Historischen Kollegs bei ARD-alpha gesendet

Der Bildungskanal ARD-alpha hat erneut Vorträge aus dem Historischen Kolleg in der Reihe "alpha-Campus Auditorium" gesendet. Unter dem Titel "Seeversicherung im Europa des Spätmittelalters" wurde Professor Dr. Benjamin Schellers Referat über Risikoabwägung und kaufmännische Praxis im 15./16. Jahrhundert ausgestrahlt. Mit dem "überforderten" Frieden von 1919 sowie den mit ihm verbundenen Erwartungen an eine neue Weltordnung beschäftigte sich der gesendete Vortrag von Professor Dr. Jörn Leonhard. Beide Fellows hatten ihre Vorträge im vergangenen Kollegjahr 2016/2017 in öffentlichen Abendveranstaltungen am Historischen Kolleg gehalten.

Des Weiteren strahlte ARD-alpha das Podiumsgespräch zwischen dem Direktor des Deutschen Historischen Instituts Rom Professor Dr. Martin Baumeister und dem Schriftsteller Christoph Poschenrieder aus. In dieser Kooperationsveranstaltung mit der Max Weber Stiftung, die ebenfalls in den Räumen des Historischen Kollegs stattgefunden hatte, ging es um Poschenrieders Roman "Das Sandkorn", der im Rom des 19. Jahrhunderts spielt. Die drei Sendungen können in der Mediathek von ARD-alpha abgerufen werden.

Das Historische Kolleg arbeitet seit mehreren Jahren mit ARD-alpha zusammen. Zudem besteht eine Kooperation mit dem Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung L.I.S.A. – dort veröffentlicht das Kolleg Videos von interessanten Veranstaltungen.

Aufzeichnung des Vortrags von Professor Dr. Jörn Leonhard durch ARD-alpha im Historischen Kolleg
Aufzeichnung des Vortrags von Professor Dr. Jörn Leonhard durch ARD-alpha im Historischen Kolleg

Stipendien für das Kollegjahr 2019/2020 ausgeschrieben

Das Historische Kolleg vergibt für das 40. Kollegjahr (1. Oktober 2019–30. September 2020) bis zu 6 ganzjährige Senior und Junior Fellowships.

Um Senior Fellowships können sich etablierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller historischen Fächer bewerben, die an Universitäten oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen beschäftigt und durch herausragende Forschungsleistungen ausgewiesen sind. Die Senior Fellowships dienen dem Abschluss einer großen wissenschaftlichen Monografie.

Die Junior Fellowships richten sich an Post-Doktorandinnen und -Doktoranden aller historischen Fächer. Sie dienen dem Abschluss der Habilitationsschrift.

Das Historische Kolleg in München ist ein Institute for Advanced Study der historisch orientierten Wissenschaften. Es gewährt Gelehrten durch Stipendien den Freiraum, konzentriert ein Buchprojekt abzuschließen. Seinen Sitz hat das Historische Kolleg in der zwischen Bayerischer Staatsbibliothek und Englischem Garten gelegenen Kaulbach-Villa. Dort können sich die Fellows – befreit von universitärer Lehre und Verwaltungsaufgaben – ganz auf ihr wissenschaftliches Vorhaben konzentrieren. Hierbei werden sie vom Personal des Kollegs unterstützt. Während des Aufenthalts am Historischen Kolleg besteht Residenzpflicht in München.

Die Auswahl der Fellows nimmt das Kuratorium des Historischen Kollegs vor; zusätzlich werden externe Gutachten eingeholt. Die Bewerbungsfrist endet am 30. April 2018. Alle Bewerbungen werden vertraulich behandelt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Nähere Informationen zur Ausschreibung für das Kollegjahr 2019/2020

Neben den ganzjährigen Stipendien bietet das Historische Kolleg für kürzere Forschungsaufenthalte Honorary Fellowships an. Nähere Informationen zum Honorary Fellowship finden sich hier (deutsch/englisch).

Bewerbungen sind postalisch oder per E-Mail an den Geschäftsführer des Historischen Kollegs, Dr. Karl-Ulrich Gelberg, zu richten.

Kontakt:

Dr. Karl-Ulrich Gelberg
Kaulbachstr. 15
80539 München
Tel. +49 (0)89 2866 3860
karl-ulrich.gelberg@historischeskolleg.de

Für 2019/2020 sind am Historischen Kolleg bis zu sechs Senior und Junior Fellowships ausgeschrieben
Für 2019/2020 sind am Historischen Kolleg bis zu sechs Senior und Junior Fellowships ausgeschrieben

Internationaler Forschungspreis an Hélène Miard-Delacroix verliehen

Am Abend des 23. November 2017 fand die Verleihung des Internationalen Forschungspreises der Max Weber Stiftung beim Historischen Kolleg in der Bad Godesberger Redoute statt. Mit der französischen Zeithistorikerin Hélène Miard-Delacroix wurde eine der international renommiertesten Deutschlandkennerinnen ihres Landes ausgezeichnet.

Der erste Laudator war der in Frankreich wie Deutschland bekannte Publizist und Professor emeritus Alfred Grosser. Er bezeichnete Hélène Miard-Delacroix in seiner Rede als seine "geistige Tochter". In zweierlei Hinsicht ähnelten sich die beiden, so Grosser: "Erstens werden wir beide – nicht zu Unrecht! – zugleich als Germanisten, Zeithistoriker und Politologen betrachtet. Zweitens werden wir nur selten vom Lächeln verlassen, weil wir beide eine freudige Natur haben."

"Das historische Interesse an Deutschland geht mit einem Engagement für Europa als Wissenschaftlerin wie auch als Bürgerin einher. Gerade in Lehre, Veranstaltungen und Sammelbänden präsentiert sie die französisch-deutschen Beziehungen in ihrem europäischen Kontext, auch wenn sie diese analytisch präzise voneinander trennt und natürlich auch die globalen Beziehungen stets im Auge behält", so der zweite Laudator, der Direktor des DHI Paris, Thomas Maissen, über die Preisträgerin.

In ihrer Rede bedankte sich schließlich die Preisträgerin für die Auszeichnung, mit der ihre Arbeit und ihr Engagement sowohl für als auch in der Forschung geehrt werden. Ihr Anliegen sei es, so Miard-Delacroix, zur Verständigung von zwei unterschiedlichen Gesellschaften und Forschungslandschaften beizutragen.

Miard-Delacroix lehrt deutsche Geschichte und Kultur an der Pariser Sorbonne. Sie forscht intensiv zur deutschen Geschichte und hat sich um die Vermittlung zwischen der deutschen und der französischen Wissenschaftskultur verdient gemacht. Sie ist Trägerin des Bundesverdienstkreuzes am Bande sowie des Ordre des Palmes Académiques.

Der Internationale Forschungspreis der Max Weber Stiftung beim Historischen Kolleg würdigt herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich in vorbildlicher Weise um international ausgerichtete geistes-, sozial- und kulturwissenschaftliche Forschung verdient gemacht haben, für ihr bisheriges Gesamtschaffen. Er wird seit 2014 verliehen. Die erste Preisträgerin war die amerikanische Historikerin Isabel V. Hull. 2015 wurde der französische Kunsthistoriker und Philosoph Georges Didi-Huberman ausgezeichnet. Hélène Miard-Delacroix ist die dritte Preisträgerin. Vom 14. bis 16. März 2018 wird sie – gemeinsam mit Andreas Wirsching – ein internationales Forschungskolloquium im Historischen Kolleg in München zum Thema "Internationale Beziehungen und 'emotional regimes'. Neue Fragen an die Geschichte des Kalten Krieges" durchführen.

Hans van Ess (Max Weber Stiftung) und Martin Schulze Wessel (Historisches Kolleg) überreichen Hélène Miard-Delacroix die Preisurkunde

Kollegjahr 2017/2018 eröffnet: Historisches Kolleg begrüßt fünf neue Fellows

Zum neuen Kollegjahr freut sich das Historische Kolleg, zwei Senior und drei Junior Fellows in der Münchner Kaulbach-Villa begrüßen zu dürfen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden die Zeit bis September 2018 im Historischen Kolleg nutzen, um sich in Ruhe ihren Forschungsprojekten zu widmen:

  • Professor Dr. Marian Füssel beschäftigt sich mit dem "Siebenjährigen Krieg aus der Nähe. Eine Mikrogeschichte des Globalen". Er ist Professor für Geschichte der Frühen Neuzeit unter besonderer Berücksichtigung der Wissenschaftsgeschichte an der Universität Göttingen. Sein Stipendium wird finanziert durch die Fritz Thyssen Stiftung.
  • Dr. Christian Jaser forscht über "Vorreiter. Agonale Sportkulturen des 15. Jahrhun­derts am Beispiel italienischer und oberdeutscher Palio- und Scharlachrennen". Er ist an der Humboldt-Universität zu Berlin tätig. Sein Stipendium wird durch das Historische Seminar der LMU und den Freundeskreis des Historischen Kollegs finanziert.
  • Professor Dr. Monica Rüthers erforscht das Thema "'Die Kinder sind unsere Zukunft!' – Eine Ikonografie der sowjetischen Kindheit". Sie ist Professorin für Europäische Geschichte mit Schwerpunkt Osteuropa an der Universität Hamburg. Monica Rüthers hat das Stipendium des Instituts für Zeitgeschichte beim Historischen Kolleg inne.
  • Dr. Anette Schlimm widmet sich in ihrem Projekt dem Thema "Übergangsgesellschaften. Politik und Regierung im ländlichen Raum, 1850 bis 1950". Sie kommt von der Ludwig-Maximilians-Universität München ans Historische Kolleg. Ihr Stipendium finanziert die Gerda Henkel Stiftung.
  • Dr. Johannes Wienand arbeitet zum Thema "Die Politisierung des Todes: Der Epitaphios Logos im demokratischen Athen". Er ist Akademischer Rat an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

In den kommenden Monaten werden die Stipendiatinnen und Stipendiaten ihre Forschungsvorhaben dem Fachpublikum und der interessierten Öffentlichkeit in einem Vortrag am Historischen Kolleg präsentieren. Die Senior Fellows führen zudem internationale Tagungen durch. Aktuelle Informationen zu den Veranstaltungen und weitere Angaben zu den Fellows unter: www.historischeskolleg.de.

Der Vorsitzende des Kuratoriums des Historischen Kollegs, Prof. Dr. Martin Schulze Wessel (hinten Mitte), begrüßt die Fellows des Kollegjahres 2017/2018: Prof. Dr. Marian Füssel, Dr. Christian Jaser, Prof. Dr. Monica Rüthers, Dr. Anette Schlimm und Dr. Johannes Wienand (v. l. n. r.)

Kolloquiumsband zur Krise der päpstlichen Autorität im Mittelalter erschienen

Durch die Auseinandersetzung um die rechtmäßige Besetzung des Papstthrons geriet im Mittelalter zeitweise die religiöse Ordnung aus den Fugen. Die Gewissheit, dass es nur einen unumstrittenen Nachfolger Petri gebe, ging verloren. Das Ringen zwischen verschiedenen Päpsten sorgte für große Unsicherheit und für eine Vervielfältigung der kirchlichen Ämter und Strukturen. Welche Folgen hatte diese grundlegende Krise der Kirche? Und wie gelang es, sie zu überwinden?

Harald Müller, der im Jahr 2014/2015 Senior Fellow am Historischen Kolleg war, geht in seinem soeben erschienenen Kolloquiumsband diesen Fragen sowie weiteren Aspekten des Themas nach. Unter seiner Herausgeberschaft beschäftigen sich zwölf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit den historischen, kirchenrechtlichen, ekklesiologischen, zeremoniellen und historiografischen Aspekten der mittelalterlichen Papstkrise. Das Buch geht auf die Tagung zurück, die Müller im Rahmen seines Forschungsprojektes "Gegenpäpste – Prüfsteine universaler Autorität im Mittelalter" am Historischen Kolleg abgehalten hat.

"Der Verlust der Eindeutigkeit. Zur Krise päpstlicher Autorität im Kampf um die Cathedra Petri" ist als Band 95 der Reihe "Schriften des Historischen Kollegs. Kolloquien" im Verlag De Gruyter/Oldenbourg erschienen. Eine Übersicht über die gesamte Reihe sowie zahlreiche Bände als pdf-Datei zum kostenlosen Herunterladen und Durchsuchen finden sich auf der Homepage des Historischen Kollegs.

Harald Müller (Hg.): Der Verlust der Eindeutigkeit. Zur Krise päpstlicher Autorität im Kampf um die Cathedra Petri. Berlin/Boston 2017, IX, 244 S., ISBN 978-3-11-046154-1, 69,95 €

Der Kolloquiumsband von Harald Müller ist erschienen
Der Kolloquiumsband von Harald Müller ist erschienen

Fellows für das Kollegjahr 2018/2019 berufen

Das Kuratorium des Historischen Kollegs hat die Senior und Junior Fellowships für das 39. Kollegjahr 2018/2019 (Beginn: 1. Oktober 2018) vergeben.

Als Senior Fellows werden in der Kaulbach-Villa zu folgenden Themen arbeiten:

  • Professor Dr. Gabriele LINGELBACH (Kiel) über „Deutschland in der Welt – die Welt in Deutschland. Eine Globalgeschichte Deutschlands im 19. und 20. Jahrhundert“; Frau Lingelbach erhält das Stipendium des Instituts für Zeitgeschichte beim Historischen Kolleg,
  • Professor Dr. Michael STOLBERG (Würzburg) über „Gelehrte Ärzte im 16. Jahrhundert. Die Welt des Georg Handsch (1529–1578)“; Herr Stolberg ist Stipendiat der Fritz Thyssen Stiftung.

Folgende Junior Fellows bereiten 2018/2019 am Historischen Kolleg den Abschluss ihrer Habilitation zu diesen Themen vor:

  • Dr. Heinrich HARTMANN (Basel) über „Die Konstruktion der Moderne im anatolischen Dorf. Modernisierungsdiskurse und Praktiken von ‚Rural Development‘ in der Türkei, 1947 bis 1980“,
  • Dr. Mathias KLUGE (Augsburg) über „Verschuldete Könige. Geld, Politik und die Kammer des Reiches im 15. Jahrhundert“; Herr Kluge ist Stipendiat des Historischen Seminars der LMU und des Freundeskreises des Historischen Kollegs,
  • Dr. Ariane LEENDERTZ (Köln) über „Gesellschaftliche Komplexität, globale Interdependenzen und der Wandel von Staatlichkeit im 20. Jahrhundert“; Frau Leendertz ist Stipendiatin der Gerda Henkel Stiftung.

Mit den neuen Fellows sind seit der Gründung des Historischen Kollegs im Jahr 1980 insgesamt 152 Stipendiatinnen und Stipendiaten in den Genuss eines einjährigen Stipendiums gelangt.

Martin Schulze Wessel ist neuer Vorsitzender des Kuratoriums des Historischen Kollegs

Das Kuratorium des Historischen Kollegs hat am 16. Oktober 2017 Professor Dr. Martin Schulze Wessel zu seinem neuen Vorsitzenden gewählt. Der 1962 in Münster geborene Osteuropahistoriker, der dem Kuratorium seit 2010 angehört, ist seit 2003 Inhaber des Lehrstuhls für die Geschichte Ost- und Südosteuropas an der LMU München. Er ist zudem Leiter des Collegium Carolinum, einer der beiden Sprecher der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien, die 2012 im Rahmen der Exzellenzinitiative an der LMU München und der Universität Regensburg entstanden ist, und der deutschen Sektion der Deutsch-Ukrainischen Historikerkommission. Von 2014 bis 2016 war er auch Vorsitzender des Historikerverbandes. Er tritt die Nachfolge von Professor Dr. Andreas Wirsching an, der dem Kuratorium des Historischen Kollegs seit 2011 vorstand und der nach zehn Jahren satzungsgemäß als persönliches Mitglied aus dem Gremium ausgeschieden ist.

Der neugewählte Kuratoriumsvorsitzende des Historischen Kollegs: Professor Dr. Martin Schulze Wessel
Der neugewählte Kuratoriumsvorsitzende des Historischen Kollegs: Professor Dr. Martin Schulze Wessel

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