Professor Dr. Annette Weinke

Senior Fellow 2021/2022

Studium der Geschichte, Publizistik und Kunstgeschichte an der Universität Göttingen und der Freien Universität Berlin. Nach der Promotion an der Universität Potsdam unter anderem Aufenthalte an der University of Massachusetts und der Princeton University. Seit 2010 wissenschaftliche Assistentin an der Universität Jena, dort 2014 Habilitation und seit 2020 Außerplanmäßige Professorin. Mitglied im Arbeitskreis „Geschichte der Menschenrechte im 20. Jahrhundert“ und in der Vereinigung für Verfassungsgeschichte. Am Historischen Kolleg hat Annette Weinke das Fellowship des Instituts für Zeitgeschichte München–Berlin inne.
Kontakt: annette.weinke@historischeskolleg.de


Gefördertes Forschungsvorhaben

Auf der Suche nach einer neuen Weltordnung. Emigranten-Juristen, humanitäres Völkerrecht und Vorstellungen einer universellen Weltgemeinschaft im 20. Jahrhundert

Das Projekt nimmt euroatlantische Emigrantenjuristen, Wissenschaftler und Aktivisten in den Blick, die sich während und nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs an der Weiterentwicklung des Kriegsvölkerrechts, der Menschenrechte sowie des Flüchtlings- und Völkerstrafrechts beteiligten. Ihre Beschäftigung mit dem Internationalen Recht war nicht nur vom Aufkommen und Scheitern des liberalen Rechtsregimes der Zwischenkriegszeit geprägt, sondern entwickelte sich auch in offensiver Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und Faschismus sowie mit den Auswirkungen der Dekolonisierung.


Vortrag

„What’s Wrong with International Law?“ – Jüdische Emigrantenjuristen, NGOs und das humanitäre Völkerrecht im 20. Jahrhundert

Aufgrund der Corona-Pandemie ist derzeit noch nicht absehbar, ob und in welcher Form diese Veranstaltung stattfinden kann, nähere Informationen erhalten Sie zeitnah über den Newsletter und die Homepage des Historischen Kollegs. Wir bitten um Ihr Verständnis.


Kolloquium
Internationales Flüchtlingsrecht nach dem Zweiten Weltkrieg: Konzepte, Akteure, Entwicklungslinien / International Refugee Law after the Second World War: Concepts, Actors, Trajectories
26.–28.01.2021