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Schriften des Historischen Kollegs. Kolloquien, Band 95
Harald Müller (Hg.)
Der Verlust der Eindeutigkeit. Zur Krise päpstlicher Autorität im Kampf um die Cathedra Petri. Berlin/Boston 2017, IX, 244 S.
ISBN 978-3-11-046154-1
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Durch die Auseinandersetzung um die rechtmäßige Besetzung des Papstthrons geriet im Mittelalter zeitweise die religiöse Ordnung aus den Fugen. Die Gewissheit, dass es nur einen unumstrittenen Nachfolger Petri gebe, ging verloren. Das Ringen zwischen verschiedenen Päpsten sorgte für große Unsicherheit und für eine Vervielfältigung der kirchlichen Ämter und Strukturen. Welche Folgen hatte diese grundlegende Krise der Kirche? Und wie gelang es, sie zu überwinden?

Harald Müller, der im Jahr 2014/2015 Senior Fellow am Historischen Kolleg war, geht in seinem soeben erschienenen Kolloquiumsband diesen Fragen sowie weiteren Aspekten des Themas nach. Unter seiner Herausgeberschaft beschäftigen sich zwölf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit den historischen, kirchenrechtlichen, ekklesiologischen, zeremoniellen und historiografischen Aspekten der mittelalterlichen Papstkrise. Das Buch geht auf die Tagung zurück, die Müller im Rahmen seines Forschungsprojektes "Gegenpäpste – Prüfsteine universaler Autorität im Mittelalter" am Historischen Kolleg abgehalten hat.

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