Dr. Anette Schlimm

Dr. Anette Schlimm
Dr. Anette Schlimm

Förderstipendiatin 2017/2018

geb. 1980; Studium der Politikwissenschaft und Geschichte an der Universität Oldenburg und der Södertörns Högskola (Schweden); 2007–2010 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Oldenburg; 2011 Promotion; seit 2010 wissenschaftliche Mitarbeiterin/Akademische Rätin a. Z. am Lehrstuhl für Zeitgeschichte der LMU München; im Wintersemester 2016/2017 Junior Researcher in Residence am CAS der LMU. Anette Schlimm ist Stipendiatin der Gerda Henkel Stiftung.
Kontakt: anette.schlimm@historischeskolleg.de

 

Gefördertes Forschungsvorhaben

Übergangsgesellschaften. Politik und Regierung im ländlichen Raum, 1850 bis 1950

Untersucht wird, wie sich zwischen 1850 und 1950 die Praktiken des Regierens im ländlichen Raum und die Regierung des ländlichen Raums gewandelt haben. Hierzu werden mehrere Mikrostudien zu bäuerlichen Gemeinden in Brandenburg, Oberbayern und dem Unterelsass angefertigt und mit breiteren Entwicklungen in Beziehung gesetzt, um den Wandel von Politik und Regierung auf der Ebene der Strukturen, der Deutungsmuster und der alltäglichen Praktiken aufzuspüren. Besonderes Augenmerk gilt der Frage, wie Akteure in den Landgemeinden mit Veränderungen umgingen und selbst zu ihnen beitrugen. Erforscht werden unter anderem: Probleme der lokalen Citizenship, Reformen ländlicher Selbstverwaltungsstrukturen, die Produktion von idealisierter Ländlichkeit sowie die Vorstellungen und Praktiken von „Volksgemeinschaft“ im Lokalen.

Vortrag

Ländliche Kontaktzonen. Akteure und Konflikte des Übergangs im ländlichen Raum (ca. 1850–1950)
Aufzeichnung des Vortrags bei LISA